... for old friends
03.01.2011
Erweiterung des TABLE-Statements bei GLOBALSORT
TABLE SORT AS <name> = #k bymean( v1 ) mean( v2 ) mean( v3 ) ...;
Wenn es strukturgleiche Übersichtstabellen vom oben angedeuteten Typ gibt, und die erste davon mit GLOBALSORT sortiert ist, und sie mit einem Namen versehen ist, dann werden Folgetabellen mi einer SORT AS klausel "parallel" sortiert. Also z.b.;
#MACRO #m( &1 &2 )
MEAN( &2&1 ) SORT MEAN
#ENDMACRO
TABLE NAME eins = #kopf BY
#DOMACRO2( m 1:10 ; x )
;
TABLE SORT AS eins = #kopf BY
#DOMACRO2( m 1:10 ; y )
;
Als strukturgleich gelten Tabellen, wenn sie in der x- und y-Richtung die gleiche Anzahl
formal gleicher Komponenten haben.
03.01.2011
Neue Statements
TTESTABSMIN = <number>;
TTESTPHYSMIN = <number>;
Hiermit kann man die Berücksichtigung von Zellen im t-Test-Signifikanztests steuern: Wenn die gewichtete (TTESTABSMIN) bzw. die ungewichtete (TTESTPHYSMIN) Basis einer Zelle unter dem angegebenen Minimalwert liegt, wird der Test wird nicht ausgeführt und so die Ausgabe eines Signifikanzbuchstaben unterdrückt, .
03.01.2011
Neue Statements
CHIQUABSMIN = <number>;
CHIQUPHYSMIN = <number>;
Hiermit kann man die Berücksichtigung von Spalten (oder Zeilen) im Chiquadrat-Signifikanztests steuern: Wenn die gewichtete (CHIQUABSMIN ) bzw. die ungewichtete (CHIQUPHYSMIN ) Basis einer Spalte oder Zeile unter dem angegebenen Minimalwert liegt, wird der Test wird nicht ausgeführt.
03.01.2011
Syntaxerweiterung für VARGROUP
VARGROUP <name> = ( <varlist> ) EQ <valuelist>;
Nach dem EQ-Symbol dürfen jetzt mehrere Werte stehen, die intern mit OR verknüpft werden. Das erleichtert die Konstruktion von mehreren VARGROUPs auf Basis derselben Items, wie man dies z.B. bei Top- und Bottomboxes oft benötigt. Als Beispiel siehe das HowTo zu Topboxes.
03.11.2010
Mehrsprachige Tabellenbände: LANGUAGES / SWITCHLANGUAGE
Jede Variable steuert ja mehrere Texte zur Tabellenausgabe bei: den VARTITLE, den VARTEXT, (ggf. noch den HELPTEXT), und die Texte zu den Labels. Mit der LANGUAGES Anweisung kann man eine CSV-Datei einlesen, die alle diese Texte in beliebig vielen Sprachen enthält. Man kann dann mit SWITCHLANGUAGE für die in der Folge produzierten Tabellen zwischen diesen Sprachen hin- und herschalten.
03.11.2010
Darstellung der Labels als Bilder
Wenn der Text eines VALUELABELS einer Variablen ein gültiger Pfad zu einer Bilddatei ist, dann wird dieses Bild bei der Ausgabe in eine Postscript bzw. PDF-Datei anstelle des Textes in der Tabelle ausgegeben.
20.10.2010
Inhaltsverzeichnisse vor die Tabellen drucken.
Mit CONTENTPAGE = YES .... : kann man diese Verweise (s.u.) auch als "klassisches" Inhaltsverzeichnis vor die Tabellen drucken. Die Seiten des Inhaltsverzeichnisses werden mit römischen Ziffern gezählt; die eigentlichen Tabellenseiten behalten ihre Seitennumerierung.
03.11.2010
CONTENTKEYTOPDF = [ YES | NO ]: Outline-Inhaltsverzeichnisse in PDF Files.
PDF Dateien können links neben dem eigentlichen Inhalt ein Inhaltsverzeichnis enthalten, in dem man durch Anklicken durch das Dokument navigieren kann. Schaltet man die CONTENTKEYTOPDF Option ein, werden in die Postscript-Quelle entsprechende Steuerhinweise einkompliliert. Nach der Umwandlung mit einem Distiller oder GhostScript stehen diese Quasi-Links dann zur Verfügung. Aufgenommen werden alle Tabellen, für die ein CONTENTKEY existiert. Dieser kann explizit zugewiesen werden oder via AUTOCONTENTKEY automatisch erzeugt werden.
03.11.2010
POSTPROCESS
Es kann manchmal sinnvoll sein, den Inhalt eines CELLELEMENT vor der Druckausgabe zu modifizieren bzw. nach beliebigen Regeln zu entscheiden, wann ein Wert ausgegeben bzw. unterdrückt werden soll. Alle numerischen CELLELEMENTs können mit POSTPROCESS Statements getestet und modifiziert werden. Hierfür gibt es eine Reihe von "virtuellen" Variablen, die Elemente der Tabelle abbilden: z.B. SELF steht für das zu modifizierende CELLELEMENT, CELLABS für die Zahl der Befragten in der jeweiligen Zelle, XABS für die absolute Spaltenbasis, usw. (Für eine vollständie Liste siehe READ.ME 08.08.2010). Wenn z.B. ein MEAN nur dann ausgegeben werden soll, wenn mindestens 5 Werte in der Zelle eingehen und die ungewichtete Spaltenbasis mindestens 20 beträgt, kann man formulieren:
POSTPROCESS MEAN : IF StatAbs LT 5 OR XAbs LT 20 THEN SELF = -22;
Wenn dann vorher PRINTSUPPRESSVALUE auf -22 gesetzt wurde, wird der MEAN unter den beschriebenen Bedingungen unterdrückt.
03.11.2010
SPSS SAV-Files
Mit SPSSOUTFILE = <filename>; kann man Datensätze sehr einfach in Form von SPSS SAV-Files speichern. GESS tabs kann dabei Variablen vom Typ MULTIQ oder DICHOQ in Form von SPSS-Mult-Response-Groups speichern. Entsprechende Mult-Response-Groups werden beim Einlesen eines SPSS Files auch in MULTIQ bzw. DICHOQ umgewandelt. Letzteres wird durch die Schalter
SPSSWRITEMULT = [ YES | NO ];
SPSSREADMULT = [ YES | NO ];
gesteuert. (Voreinstellung: YES)
03.11.2010
DIV und MOD
Es gibt zwei neue arithmetische Operatoren: DIV und MOD. DIV liefert den ganzzahligen Anteil einer Division, MOD liefert den ganzzahligen Rest. DIV und MOD machen offensichtlich nur Sinn, wenn die Variablen ganzzahlige Werte enthalten.
03.11.2010
Runden
Das Runden von auszugebenden Zahlen in Tabellen ist nicht unkomplex. Es gibt manchmal gute Gründe für eine Rundung nach der IEEE Norm, die auf die nächste gerade Zahl rundet. Es geht immer um die Zahlen, die nicht signifikant von .5 abweichen. Gängige Schulnorm ist: alle Zahlen ab 0.5 werden nach oben gerundet, also 2.5 wird, 3, 3.5 wird 4 etc. Die IEEE Norm (auch bekannt als Bankers Rondmode) rundet bei geraden und ungeraden Zahlen unterschiedlich: 2.5 wird 2, 3.5 wird 4. Der Grund liegt auf den Hand: würde immer nach oben gerundet, würde die Vorschrift einen Bias enthalten. Die Ausgabe in Tabellen kann jetzt für dei Rundung der letzten Stelle mit der ROUNDMODE Anweisung eingestellt werden. ROUNDMODE = [ CLASSIC | BANKERSROUNDMODE | SIMPLE ];
03.11.2010
EXCEL in Open Office umleiten
Mit der Anweisung OPENOFFICEDEVIATION = YES; kann man die Excel-Ausgabe mit INSTANTEXCEL in Open Office umleiten.
03.11.2010
Trennwörterbuch
Mit SPLITENTRIES = <filename>; kann man für die Tabellierung ein Trennwörterbuch hinterlegen. Dies ist eine einfache Textdatei, die die zu trennenden Wörter in der gewünschten Trennschreibweise enthält.
16.04.2010
Basiswechsel in Tabellen.
Neues HowTo verfügbar.
06.04.2010
Berechnungen auf Spaltenbasis.
Manchmal möchtre man in Tabellen Größen darstellen, die sich sehr schwer oder gar nicht auf der Basis der Einzelfalldaten berechnen lassen, z.B. der Unterschied zwischen zwei ausgewiesenen Prozentwerten. Mit der üblichen Art der CELLELEMENTS ist das meist nicht abbildbar. Hierfür gibt es jetzt eine Möglichkeit, im Anschluss an die Tabelle weitere Statements vom Typ
CALCULATECOLUMN
zu schreiben, die solche zusätzlichen Spalten beschtreiben, sei es eine Diffrenz oder eine andere Berechnung aus den Werten aus anderen Spaklte der Tabelle. Hier ein Beispiel in
und in
. Die Anweisungen hierfür lauten:
calculatecolumn < 2 3 > = < 1 2 > - < 1 1 >;
calculatecolumn < 2 4 > format "#,##" = ( < 1 2 > - < 1 1 > ) * ( < 1 2 > - < 1 1 > );
calculatecolumn < 2 4.5 > format "#,##" = exp( ln( < 1 2 > - < 1 1 > ) / 2 );
calculatecolumn < 2 5 > = abs( < 1 2 > - < 1 1 > );
calculatecolumn < 2 6 > = ( < 1 2 > - < 1 1 > ) / < 1 1 > * 100.0;
calculatecolumn < 2 7 > = ( < 1 2 > - < 1 1 > ) / < 1 2 > * 100.0;
calculatecolumn < 2 8 > format '#.###' = < 1 1 > / < 1 2 >;
05.03.2010
Neues HowTo zur Mehrebenenanalyse
05.03.2010
Neues HowTo zur Verwendung von UNICODE codierten Skriptdateien (und verwandte Probleme: mit welchen Fonts kann man exotische Sprachen darstellen).
25.01.2010
Erweiterung des CELLSET statements
Analog zur lokalen Steuerung von Statistik-Zeilen wie z.b. MEAN :FORMAT '#,##' ( x ) kann man jetzt auch bei der Definition von CELLSET FORMAT , FOREGROUND und USEFONT ergänzen.
z.B:
CELLSET MySet( p1 p2 p3 p4 ) =
mean :usefont "Helvetica" size 7 ( p1 )
mean :usefont "Helvetica" size 12 ( p2 )
mean :format '#,###' ( p3 )
sum ( p4 )
;
Diese Informationen werden dann bei der Ausgabe der einzelnen Datenzeilen in die DATACELL ausgewertet. :description und :usevartitle werden nicht ausgewertet.
25.01.2010
Steuerung der Benutzung von AFM-Files oder POSTSCR.TBL über Parameter
Bei GTC kann man die jetzt Benutzung von AFM files für die Postscript-Erzeugung über Parameter steuern:
-AFM=<afmdirectory>
wenn dieser Parameter gesetzt ist, wird der Inhalt der GAFM Environment-Variable ignoriert. Setzt man statt eines Verzeichnisses die Zeichenfolge NO ein, wird postscr.tbl benutzt. In GESStabs gibt es eine entsprechende Option (siehe Menu Options).
25.01.2010
AUTOSIGNIFTEXT = [ yes | no ];
Wenn dieser Schalter auf YES steht und SIGNIFLEVEL gesetzt ist wird bei allen zutreffenden Tabellen automatisch eine Bottomtextbox erzeugt mit dem SIGNIFTEXT; wenn ohne hin ein Bottomtext definiert ist, wird dieser um den passenden Erläuterungstext zum Signifikanzniveau ergänzt.
25.01.2010
INSTANTPDF
Im Script kann man im Anschluss an das PRINTFILE PS Statement jetzt mit INSTANTPDF = YES; eine automatische Generierung einer PDF Datei anfordern. Voraussetzung hierfür ist, dass im selben Verzeichnis wie das exe-File eine Datei namens PDFPATH.TXT vorhanden ist. Diese Datei muss den kompletten Pfad eines exe- oder bat-File enthalten, das aus dem Postscript-File ein PDF-File erzeugt. Diese Datei wird am einfachsten von GESStabs erzeugt, wenn man den Pfad unter Options dort einträgt. Damit ist auch bei Verwendung von GTC.EXE dieselbe Funktionalität verhanden wie schon vorher bei der Oberfläche GESStabs.
Zum Umwandeln kann man den Adobe Distiller verwenden, oder GSWIN32.exe bzw. ps2pdf.bat. Die beiden letzeren werden standardmäßig bei der Ausführung des Self-extracting-Archive von Ghostscript abgespeichert. Sie liegen dann i.d.R. unter
c:\programme\gs\<version>\bin bzw. c:\programme\gs\<version>\lib.
Verwendet man ps2pdf.bat, müssen die beiden oben genannten Verzeichnisse in der Umgebungsvariablen PATH eingetragen sein.
25.01.2010
Zu lange Zeilen im Toptext oder Bottomtext
Zu lange Zeilen im TOPTEXT oder BOTTOMTEXT werden jetzt umgebrochen. Wenn das nicht stattfinden soll, kann man dies mit dem Schalter NOWRAPINTEXT = [ YES | NO ]; verhindern.
25.01.2010
Standardzeichen in AdobeLatin1 erweitert
Bei Verwendung der Steuerung der Postscript-Enkodierung über Adobe AFM Dateien sind ja zunächst die Sonderzeichen wie die deutschen Umlaute etc. undefiniert. Dies ist im Sinne der größten Flexibilität bei der Neudefinition. Eine relativ umfassende Definition der deutschen (und vieler anderer) Sonderzeichen kann man einfach mit der Anweisung ADOBELATIN1; erreichen. Diese Definitionsmenge ist um ©, ®, µ, ¥, §, ¶ erweitert worden.
Hier gibt es die Datei adobenames.inc in einem Zip-File zum Download; inhaltlich enthält ADOBELATIN1 genau dieselbe Zuordnungstabelle.
23.01.2010
Neue Oberfläche für GESStabs
Das gute alte GT.EXE wird außer Dienst gestellt. An dessen Stelle tritt GESStabs.exe als Oberfläche. Im Hintergrund werkelt hierbei eine angepasste Version (gtx.exe) der Command-Line Version gtc.exe. Die Oberfläche bietet eine Reihe zusätzlicher Optionen: man kann einen Postscript-Betrachter oder einen PDF Distiller aufrufen, oder man kann einen HTML-Output direkt anschauen. Es gibt einen direkten Zugriff auf die Dokumentation und auf die GESS Web Seite. Das Anschauen von Postcript-Tabellen und die Anfertigung von PDF-Dateien oder von EXCEL Dateien kann über Schalter der Oberfläche automatisiert werden.
10.11.2009
Beschleunigung der Ausgabe nach EXCEL über die OLE-Schnittstelle
EXCELHIDEUPDATE = [ YES | NO ];
Wenn man diese Option auf YES setzt, dann wird die Oberfläche von EXCEL nur immer dann gezeigt, wenn eine Tabelle fertig ist. Das kann die Bearbeitungszeit der Übergabe an EXCEL deutlich vermindern.
10.11.2009
DATEFORMAT
DATEFORMAT = <string>;
Wenn man in der DOCUMENT Kennzeichnung von Tabellen das Datum anfordert, kann es wünschenswert sein, dass nicht automatisch das deutsche Datumsformat 'DD.MM.YYYY' verwendet wird. Mit DATEFORMAT kann man z.B. auch ein im englischen Sprachraum übliches Datumfsformat anfordern:
DATEFORMAT = 'MM-DD-YYYY';
oder
DATEFORMAT = 'MM-DD-YY'; (Wenn man das Jahr nur 2-stellig ausgeben möchte.)
10.11.2009
Umbruch in CODEBOOK Tabellen in PS.
MAXCODEBOOKLINES = <number>;
Dann werden CODEBOOK Tabellen bei der PS-Ausgabe, bei EXCEL und im HTML-Output entsprechend umgebrochen.
Voreinstellung: MAXCODEBOOKLINES = 50;
10.11.2009
Übersichtstabellen mit SLICESTATISTCS umbrechen
Mit SLICESTATISTICS = <number>;kann man für alle in der Folge angeforderten Tabellen der Form:
table = #kopf by
mean( v1 )
mean( v2 )
mean( v3 )
mean( v4 )
mean( v5 )
...
;
einen Tabellenumbruch nach <number> einzelner Zeilen anfordern. (Das geht natürlich auch mit den CELLSETs.)
10.11.2009
Syntaxerweiterung mit "synthetischen" CELLELEMENTS
Mit der CELLSET Anweisung kann man nun mehrere Cellelements für zusammanfassende zeilen zusammensetzen:
z.B.
CELLSET MySet( p1 p2 p3 ) = mean( p1 ) mean( p2 ) mean( p3 ) sum ( p3 );
Im TABLE Statement steht dann:
TABLE = #k BY CELLSET MySet( f1_1 f1_2 f2 );
Die formalen Parameter p1 p2 und p3 werden dann in der Tabelle durch f1_1 f1_2 und f2 ersetzt.
10.11.2009
Syntaxerweiterung für Vergleiche mit "IN"
Auf der rechten Seite des Vergleichs mit IN kann jaetzt auch eine Variablenliste stehen, die in Klammern gesetzt wird.
Also z.B.
if [ 1 2 ] in ( var1 var2 var3 ) then x = 22;
Das ist bedeutungsgleich mit
if [ 1 2 ] in var1
or [ 1 2 ] in var2
or [ 1 2 ] in var3
then x = 22;
05.10.2009
Tabellen für "Qualitative" Daten.
In GESS tabs gibt es bereits seit einiger Zeit spezielle Tabellen für qualitative Daten. Gemeinsames Charakteristikum ist die fallweise Identifizierbarkeit des Skalen- bzw. Textwertes jedes tabellierten Falles. Die fertigen Tabellen werden über die OLE-Schnittstelle direkt in EXCEL geschrieben: es gibt keine Tabellen in Postscript oder in anderen Medien.
Es gibt vier verschiedene Spielarten von QUALITAB:
1. Zur Tabellieren von Alpha- oder Open-Variablen:
QUALITAB OPEN = <variable> ;
2. Für fallweise Dokumentation und Häufigkeitsauszählung numerischer Variablen:
QUALITAB ITEM = <variable> <low> <high>;
3. Für die fallweise Dokumentation und Häufigkeitsauszählung bipolarer Variablen:
QUALITAB BIPOL = <varlist> <low> <high>;
4. Für die Darstellung mehrerer Variablen zeilenweise nebeneinander:
QUALITAB LIST = <varlist>;
05.10.2009
Erweiterung der Syntax von RECODE und GROUPRECODE:
Als neuer Wert, in den eine Werteliste rekodiert werden soll, kann jetzt auch eine Variable genannt sein, also z.B.
recode xxx 1:4 = yyy/.....
;
05.10.2009
Erweiterung des CELLELEMENTS Statements.
Man kann für die TOTALROW bzw TOTALCOLUMN eigene CELLELEMENTS festlegen.
z.b.:
CELLELEMENTS TOTALROW = PROJECTION COLUMNPERCENT;
05.10.2009
Neue TABLEFORMAT für Ausgabe in HTML.
mit den TABLEFORMATs HTMLDOCUMENT, HTMLHEADER und HTMLFOOTER kann man jetzt die entsprechenden Informationen auch in die HTML-Ausgabe leiten.
05.10.2009
Neue TABLEFORMAT für EXCEL Ausgabe via INSTANTEXCEL.
EXCELNOWRAPTEXT
bewirkt, dass Texte in die Textbox (Toptext, Bottomtext) von Excel in derselben Formatierung (Zeilenumbrüche) übertragen wird, wie der Text im Script steht.
EXCELDOCUMENT
wenn dies gesetzt ist, wird die Document-Kennzeichnung des Tabellenbandes in Excel übertragen.
EXCELNUMBERFORMAT
wenn dies gesetzt ist, werden die Excel-Zellen bei Zahlen mit Nachkommastellen explizit auf die Zahl der nachkommastellen formatiert. (Das passiert nur deshalb nicht automatisch, weil dies auf der OLE Schnittstelle echt Zeit verbraucht.)
05.10.2009
Neue Cellelements:
PHYSCOLCHIQU
PHYSTTEST
PHYSMEANTEST
diese Signifikanztests funktionieren auch bei einer gewichteten Tabelle immer auf der Basis der ungewichteten Rohzahlen.
08.10.2008
Erweiterung von SPSSINFILE.
In der neuen Version kann GESS tabs unbegrenzt viele SPSSINFILE Statements verarbeiten. Diese werden dann nacheinander eingelesen. Dabei muss die Struktur der SPSS Files nicht 100% identisch sein. Nach dem Verarbeiten der SPSSINFILE Statements ist die Vereinigungsmenge der Variablen aller genannten SAV-Files bekannt. Eine Variable, die in einem der SAV Files nicht bekannt ist, hat für alle Fälle dieses Files die Eigenschaft MISSING. Die Labels von Variablen werden daraufhin überprüft, ob sie übereinstimmen; Nichtübereinstimmungen werden im Protokoll vermerkt. Ebenso wird eine Meldung ausgegeben, wenn eine numerische Variable in anderen Files eine alpha-Variable sein sollte.
Dieser Programmteil verwendet die SPSSIO32.DLL von SPSS, die sich auf der SPSS-Installations-CD befindet. GESS tabs Benutzer müssen eine eigene SPSS Lizenz besitzen, um dieses Feature zu nutzen.
23.06.2008
Neue Syntaxelemente zur Steuerung von Sigifikanztests:
SIGNIFLEVEL, SHOWSIGNIF, SIGNIFTEXT
Ein Ergebnis des Usertreffens war, dass eine Überarbeitung der Ansteuerung von Signifikanztests in TABLE als sinnvoll erachtet wurde. In diesem PDF wird die neue Technik zusammenhängend dargestellt.
22.04.2008
Neue CELLELEMENTS
COLDEPTTEST
MEANCOLDEPTT
Hiermit kann man einen abhängigen t-Test im TABLE-Statement verlangen. Das macht natürlich nur bei Tabellen vom Typ TABLE ADD Sinn, denn der abhängige t-Test vergleicht die Skalenwerte innerhalb jeden Falls.
04.01.2008
Erweiterung der CELLELEMENTS
PHYSCOLPERCENT
PHYSROWPERCENT
Diese beiden Cellelements erlauben es, auch in gewichtet ausgezählten Tabellen ungewichtete Spalten- bzw. Zeilenprozente einzubauen. Damit können ungewichtete Daten in derselben Zelle stehen wie die gewichteten.
PHYSCOLDELTA
PHYSROWDELTA
Diese Cellelements bilden die Differenz zwischen den gewichteten und ungewichteten Prozentwerten in der Zelle ab. Damit kann man Gewichtungseffekte in tabellen direkt ablesen.
08.10.2007
Nachtrag zu INSTANTEXCEL.
Das Standardverhalten ist, dass GESS tabs EXCEL geöffnet lässt, wenn die Tabellenproduktion beendet ist. Dies war ursprünglich so gewünscht, aber ist natürlich bei größeren Produktionen z.B. im Batch eher unglücklich. Wenn man die neue Option
EXCELFILENAME = <name>;
benutzt, wird der Inhalt von EXCEL unter dem angegebenen Namen gespeichert, und EXCEL wird beendet. (Juni 2007)
05.09.2007
Der Euro.
Das Euro-Zeichen ist in den Codetabellen erst seit einigen Jahren enthalten. Das führt zumindest an der Stelle zu Problemen, wo GESS tabs Benutzer nach wie vor das DOS-Encoding (IBM850) verwenden: in dieser Codetabelle ist das Euro-Zeichen schlicht nicht vorgesehen. Die Verwendung dieses Encodings ist auch nach wie vor der Standard von GESS tabs, wenn man nicht die GAFM-Option von GESS tabs benutzt (was hiermit eindringlich empfohlen wird).
Um das Euro-Zeichen zu verwenden, ist es am einfachsten, GESS tabs auf die Verwendung von Adobe-Font-Metric-Dateien umzustellen, und das Encoding über die Zuordnung zu den Postscript Glyphnamen parallel zur Westeurpäischen Codierung (auch LATIN1 genannt) festzulegen. Das passiert am einfachsten über eine einfache Include-Datei namens Adobenames.inc (siehe Usertreffen am 10.04.07).
Aber auch für die Benutzer der ehrwürdigen Tradition, GESS Skripte in DOS-Kodierung zu schreiben, gibt es eine Abhilfe: man kann über das GESS Statement
EURO = <number>;
ein beliebiges Zeichen festlegen, das in der Postscript-Ausgabe als Euro ausgegeben wird.
04.05.2007
Neues Tabellenstatement SCORETAB.
Für spezielle Anwendungen gibt es jetzt ein speziellen Tabellenstatement. Wenn einzelnen Variablen Scores zugewiesen und die Summen der Score ausgewertet werden sollen, dann gibt es jetzt dafür eine sehr komfortable Form der Tabellierung. Mehr dazu in diesem PDF .
18.04.2007
Archiv zum Usertreffen am 10.04.2007
Am 10.04.2007 fand im Hause GESS ein Benutzertreffen statt. Auf vielfachen Wunsch gibt es hier ein ZIP-Archiv mit den Script-Quellen des Vortrags zu GESS tabs.
18.04.2007
Verbesserte Darstellung von MeanTest (Mittelwert und Siginifikanzen)
Mit dem neuen Tableformat Print2Lines2 kann man eine Darstellung von Mittelwert und Signifikanz in 2 Zeilen einstellen. Color-Einstellungen (Foreground/Background) wirken sich auf beide Zeilen des CellElements aus.
03.04.2007
Neue Version der Dokumentation online.
02.04.2007
Erweiterung der benutzbaren Zeichen für Signifikanztests.
Bislang waren für die Kennzeichnung der Signifikanz in Spalten (z.B. COLCHIQU) nur die Standard-Ascii Zeichen A bis Z verwendbar, da nur für diese die Zuordnung von Groß- zu Kleinbuchstaben eindeutig ist. Mit dem neuen Statement LOWERCASE kann man auch für (nationale) Sonderzeichen die Zuordnung von Klein- zu Großbuchstaben festlegen. (siehe auch in der Doku INDEXCHARS und AUTOSIGNCHAR)
Syntax:
LOWERCASE <char> = <char>;
char ::= [ char | 'char' | "char" | zahl ]
Beispiele:
Lowercase Ñ = ñ;
Lowercase Ø = ø;
Lowercase Æ = æ;
Lowercase Å = å;
Lowercase Ä = ä;
30.3.2007
Erweiterung der Syntax für WEIGHTCELLS.
celldef ::= ( <value> : <number> [ / <number> ] %
29.03.2007
Neues Tableformat für 3-stufigen Signifikanztest 1%, 5% und 10%.
TABLEFORMAT = SIGN3LEVELS;
Darstellung: 1% = A..., 5% = a..., 10% = (a)....
14.03.2007
Neues Tableformat für 2-stufigen Signifikanztest 10% und 20%.
TABLEFORMAT = SIGNIF20AND10;
8.12.2006
Neue Tableformats zur Steuerung des Aussehens von Tabellen in Excel.
Im Standardfall werden Tabellen durch INSTANTEXCEL relativ "schmucklos" in Excel wiedergegeben, weil die OLE-Schnittstelle eher ziemlich langsam ist. Man kann dies aber durch ein paar Tableformats etwas hübscher gestalten, wenn man genügend Geduld hat.
EXCELFRAMES
zeichnet einen Rahmen um die Excel-Tabelle.
EXCELCOLOR
übernimmt Vordergrund- und Hintergrundfarben aus der Postscript-Ansteuerung nach Excel. Excel kennt allerdings wesentlich weniger Farben als Postscript, und wählt gegebenenfalls eine "ähnliche" Farbe aus.
EXCELALIGNH EXCELALIGNV
übernimmt horizontales/vertikales Alignment der Zellen.
EXCELPAGEBREAK
generiert am Einde einer Tabelle einen Pagebreak in Excel.
EXCELHEADER EXCELFOOTER
